
In einer Blasformmaschine bestimmt der Heiztunnel das Tempo – und damit auch den Gewinn. Wenn der Infrarotstrahler nicht richtig funktioniert, führt das dazu, dass die Präformen ungleichmäßig geformt werden, die Zykluszeiten ansteigen und man Geld durch Ausschuss sowie verschwendete Energie verliert. Für PET-Maschinen von Sidel, Krones, SIPA, Husky, SACMI oder Nissei ASB gibt es eine einfache Lösung: Man verwendet einen speziell für PETC entwickelten Infrarotstrahler, der zum Heizprofil des Herstellers passt.
Wir haben den PETC-Strahler für das Stretch-Blasformen entwickelt – dabei wird ein Kurzwellenhalogenstrahler verwendet, der schnell und kontrolliert Wärme direkt in die Wand der Präform leitet. Jedes Detail wurde so gewählt, dass eine direkte Austauschbarkeit möglich ist: Standard-R7s-Anschluss, Längen von 1200–1500 mm sowie Spannungen, die zu Ihrer Blasformmaschine passen. Die Quarzkapsel wird heiß und sauber gehalten, wodurch die Absorption der Wärme über den gesamten Heiztunnel hinweg konstant bleibt.
In der Praxis bedeutet das eine schnellere Erhitzung, stabile Temperaturen sowie deutlich weniger Stellen mit zu hoher oder zu niedriger Temperatur – was wiederum dazu führt, dass die Wandstärke der Flaschen konstant bleibt und es zu keinen Problemen kommt.
Der Vorteil dieses Strahlers liegt darin, dass er auf das Heizprofil der PETC-Präformen abgestimmt ist. Dadurch können präzisere Heizprofile verwendet werden, ohne dass es zu Überhitzungen kommt. Die Nutzer sehen in der Regel eine Reduzierung der Energiekosten um 5–8%, und die Lebensdauer der Lampe beträgt mehr als 5.000 Stunden – bei weniger als 5% Leistungseinbußen.
Es müssen weniger Umstellungen vorgenommen werden, die Kosten für Ersatzteile sinken. Zudem ist die Gewichts- und Klarheit der Flaschen konstanter. Durch eine schnelle Stabilisierung nach dem Start kann man auf vielen Maschinen 2–4 Flaschen pro Minute produzieren, ohne die Blasformstation anzufassen.
Die Installation ist bei kompatiblen Blasformmaschinen kinderleicht – allerdings sollten Sie vor dem Kauf noch einmal die Spannung, die Leistung sowie die Montagemaße Ihrer Maschine überprüfen. Die Leistungsdichte ist für PET optimiert; wenn Sie andere Materialien verwenden, müssen Sie die Heizkurve neu justieren.
Halten Sie die Reflektoren sauber und richtig ausgerichtet, und stellen Sie den PID-Wert so ein, dass er zur Reaktionszeit des Strahlers passt. Dann funktioniert der Heiztunnel so, wie er ursprünglich entworfen wurde – schnell, zuverlässig und vorhersehbar.